Donnerstag, 28. Februar 2008
ich kann jetzt...


...rohrnudeln (und hefeteig).

und ich weiß jetzt was das mit der "nudeldicken dirn" soll. das hatte mir als kind nie eingeleuchtet. dicke nudeln...

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Sonntag, 27. Januar 2008
an alle meine _______ und _______
„Wo aus dem Kontext ersichtlich ist, dass sowohl weibliche als auch männliche Akteure und Adressaten gemeint sind, wurde in Hintergrundtexten und Kommentaren der Einfachheit halber auf die Nennung beider Formen verzichtet.“

na dann mal los:

liebe ________ und _______ , da ich in meinen hintergründigen und kommentierenden texten (fast) immer männliche, weibliche und auch noch alle möglichen anderen _________ und _________ meine, verzichte ich ab heute auf die nennung beider formen*. das spart außerdem buchstaben und macht das ganze viel, viel offener für alle möglichen anderen formen... fein.

* der einfachheit halber.

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Dienstag, 22. Januar 2008
kolonialmarkt
kolonialmarkt_marzahn

beim anblick des geschlossenen kolonialmarktes empfehle ich die ausstellungen "bilder verkehren" im kunstraum kreuzberg/bethanien anzugucken. einige der postkarten in der ausstellung thematisieren auch den handel mit sogenannten kolonialwaren...

programm zu "the making of..." und "bilder verkehren".

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Sonntag, 13. Januar 2008
masterderdiebstahl
kupferdiebstähle hier, kupferdiebstähle da... hier ein gullydeckel (kein kupfer), da ein kupferrohr... oh jeh, oh jeh... hat alles keinen nachrichtenwert dachte ich bis vor kurzem.

letzten mittwoch jedoch gab's einen masterderklau (kupfer) auf meiner pendelstrecke. so ein masterderklau ist was feines: dann braucht der vollbesetzte regionalexpress für die strecke zwischen ff/o und dem berliner ostbahnhof zwei stunden und 15 minuten anstelle von einer stunde... (eindeutiger nachrichtenwert ;)

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Donnerstag, 10. Januar 2008
letztens hat die stiftung topografie des terrors zum film am ende kommen touristen geladen. danach gab es ein gespräch mit dem regisseur und wortmeldungen aus dem rappelvollen publikum.

alles gute deutsche, die den film wunderbar fanden. -- ich fand ihn auch gut. -- die den film wunderbar fanden, ihn aber besser gemacht hätten. die den film wunderbar fanden und genau wussten, wie das alles ist -- mit der erinnerung, mit der jugend und dort in auschwitz. die den film wunderbar fanden und sich selbst am wunderbarsten von allen... alles gute deutsche.

das war schon schlimm. einen film gucken, ihn gutheißen und sich erhaben fühlen. ein ganzer raum voll. schulterklopfen.

irgendwann ließ sich dann der regisseur thalheim dazu hinreißen, ein paar anekdoten von den pol_innen, die vor ort was mit dem film zu tun hatten, zu erzählen. einige anekdoten handelten von erlebtem kleingeist und von verletztem stolz. andere handelten von mißtrauen und unverständnis, das sich nicht an der deutschen gegenwarts- und geschichtsaufarbeitung ausrichtet sondern sein kleines eigenleben führt. und was machen die guten deutschen? sie lachen. herzlich und eifrig und lauthals und glucksend. ein schenkelklopfer nach dem anderen. die polen sind schon doof. die polen verstehen nicht. die polen sind nur auf sich bedacht. die polen...

da war mir ganz anders und gar nicht lustig. da war mir nach kotzen.

am ende kommen touristen von robert thalheim (der ansonsten ganz reflektiert daherkam) brought to me by stiftung topografie des terrors.

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