... neueres
Montag, 4. Dezember 2006
nachts
katunia, 17:59h
die fledermäuse mitzunehmen war von anfang an eine dumme idee gewesen. aber tatsache ist, dass wir ab und an mit allen tieren gassi gehen müssen. wir haben sie alle durch das gartentor nach draußen gelassen, auch die kücken. viele viele tiere - alle tiere und die beiden fledermäuse auch. so eine blöde idee, die fledermäuse mitzunehmen. besser vielleicht doch beide einfangen und wieder reinbringen. so ein quatsch, so geht das nicht.
die erste habe ich schnell gefangen. aber dann hatte ich meine hände voll und konnte die andere nicht auch noch fangen. wohin mit der fledermaus. die kücken sollten auch nicht draußen sein. die fledermaus wird unters shirt gesteckt, da ist sie gut aufgehoben. so eine dumme idee, die fledermäuse mit raus zu nehmen, was haben wir uns dabei gedacht. was blieb mir anderes, als sie mir dann unters shirt zu stecken und die andere zu fangen. die zweite schnell in den nistkasten gesteckt - da wohnten die fledermäuse. den kopf zuerst rein in den nistkasten und jetzt die andere fledermaus hinterher. ich muss sie unter dem shirt rausholen und in den nistkasten stecken. ich greife unter das shirt und zerbreche die fledermaus in zwei teile. einer - der kopf und der oberkörper und ein teil der flügel - in meiner rechten hand. der andere - bauch, der rest der flügel und der schwanz - hängen im shirt an meinem bauch.
ich habe die fledermaus zerbrochen. wie entsetzlich - ich habe die fledermaus zerbrochen. in zwei teile, einer davon in meiner hand. wie schrecklich. der andere im shirt.
draußen ist es noch dunkel. ich schlafe noch ein wenig länger. die fledermäuse mitzunemen, war von anfang an eine dumme idee gewesen. das habe ich nun davon.
die erste habe ich schnell gefangen. aber dann hatte ich meine hände voll und konnte die andere nicht auch noch fangen. wohin mit der fledermaus. die kücken sollten auch nicht draußen sein. die fledermaus wird unters shirt gesteckt, da ist sie gut aufgehoben. so eine dumme idee, die fledermäuse mit raus zu nehmen, was haben wir uns dabei gedacht. was blieb mir anderes, als sie mir dann unters shirt zu stecken und die andere zu fangen. die zweite schnell in den nistkasten gesteckt - da wohnten die fledermäuse. den kopf zuerst rein in den nistkasten und jetzt die andere fledermaus hinterher. ich muss sie unter dem shirt rausholen und in den nistkasten stecken. ich greife unter das shirt und zerbreche die fledermaus in zwei teile. einer - der kopf und der oberkörper und ein teil der flügel - in meiner rechten hand. der andere - bauch, der rest der flügel und der schwanz - hängen im shirt an meinem bauch.
ich habe die fledermaus zerbrochen. wie entsetzlich - ich habe die fledermaus zerbrochen. in zwei teile, einer davon in meiner hand. wie schrecklich. der andere im shirt.
draußen ist es noch dunkel. ich schlafe noch ein wenig länger. die fledermäuse mitzunemen, war von anfang an eine dumme idee gewesen. das habe ich nun davon.
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Samstag, 2. Dezember 2006
aus der wissenschaft...
katunia, 22:38h
und dann hat einer gesagt:
"die daten sind die daten, die sind einfach da. da müssen wir uns einig sein."
da ist mir ganz anders geworden.
auch das "10 zentimeter sind immer 10 zentimeter" -beispiel war nicht so wirklich überzeugend in dem zusammenhang...
gar nicht, genau genommen.
sonst eine feine sache: Von der „Rasse“ zur „Metapopulation“ – Tagung zum gegenwärtigen Rassismus in den Lebenswissenschaften
die jungle world hat ein dossier zum thema rausgebracht. dem link ist eine abowerbeseite vorgeschaltet. rechts unten >> zur jungle world und zum dossier durchklicken.
"die daten sind die daten, die sind einfach da. da müssen wir uns einig sein."
da ist mir ganz anders geworden.
auch das "10 zentimeter sind immer 10 zentimeter" -beispiel war nicht so wirklich überzeugend in dem zusammenhang...
gar nicht, genau genommen.
sonst eine feine sache: Von der „Rasse“ zur „Metapopulation“ – Tagung zum gegenwärtigen Rassismus in den Lebenswissenschaften
die jungle world hat ein dossier zum thema rausgebracht. dem link ist eine abowerbeseite vorgeschaltet. rechts unten >> zur jungle world und zum dossier durchklicken.
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Freitag, 1. Dezember 2006
a space for... /
katunia, 21:06h

(the a-woman has been deported. i will be given some designer glasses. i do research in an archive. i might be writing something for a book. i live near the wonderful wrangelkiez.)
a million things to write about. other things keep me from doing so. the old story - over and over again. no matter where i turn to - my head, my thoughts, my ... - she will call on the phone to hold on to me, to pull me back, to reproach me of all that has or has not happened. have i written that last christmas was all about eating (this one's about my choice of words)? yes i have. do i care about all and everyone (this one's about deportation prison) but not about my very own mother. no i dont.
how to deal with this person who picks up the most superficial information about me and takes it as a sign of ... what? if i knew. how to deal with this situation? i don't write much private stuff anymore but things haven't changed. when i write about politics (the deportation prison) she will still complain and blame me for (?) and call me on the phone to accuse me of...
this is somehow not my space anymore. it has become a space for my mother to nurture her depressions, her fears, her unwillingness to let me go, her lack of distance. it has become a space for me to feed my mothers depressions and fears. no matter what - she will digest it all. each and every phrase. end even though this place was meant for more and has given room to other things - this whole situation occupies my mind and keeps me from writing.
here i go again... writing in english, so that she won't understand. this is sick. don't know how to free myself.
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Samstag, 11. November 2006
das orakel, das gedödel, das haustürgeschäft
katunia, 17:01h
google, die antwortmaschine ein modernes orakel, fragestunde und quizshow. antworten bitte im ganzen satz...
"warum frieren schwäne nicht?" (evtl. ein gedicht?)
"warum ist elektrizität schlecht für den körper?"
"welche sprache spricht man in kenia?"
"taschentuch mitgewaschen, was nun?
mit einer suchanfrage seid ihr bei katunia goldrichtig: "briefkasten zwei schlitze berlin" - klar doch: einen für den nabel der welt und einen für den rest... ;)
...
hier ist mistwetter. ich habe fast alle meine flickrfotos gegeotagged - nach bestem wissen und gewissen, insofern das auf den flickrkarten möglich war. >>hier
...
gestern standen zwei typen von einem telefonanbieter vor der tür. sie wären jetzt da, um irgendwas mit meiner telefondose... sie wären letzte woche schon einmal da gewesen. (händeschütteln - so aufdringlich, dass ich kaum meine hand für mich behalten konnte.) sie würden hier im ganzen haus... was denn bitte genau mit meiner telefondose?... sie kämen von *** und würden jetzt irgendwas ***mäßiges freischalten... ich bin aber gar nicht bei ***! bei wem sind sie denn dann? das geht sie überhaupt nichts an! (große augen, kurzes stutzen, hartes kontern...) dann viel glück in ihrem restlichen leben mit einem teuren telefonanschluss...
das ist nicht das erste mal in letzter zeit, dass ich an der tür derartig von irgendwelchen fuzzivertretern angepampt wurde - das ist so daneben! verkaufen die so sachen? also echt mal, haben die erfolg mit penetrantem ausfragen und aggressiv-rotzigen antworten? das ist schlimmer als früher in den ddr-kaufhallen/kaufhäusern/restaurants... da wurde eine auch immer angepampt und vollgeschnoddert - aber die hatten ja auch keine konkurrenz.
"warum frieren schwäne nicht?" (evtl. ein gedicht?)
"warum ist elektrizität schlecht für den körper?"
"welche sprache spricht man in kenia?"
"taschentuch mitgewaschen, was nun?
mit einer suchanfrage seid ihr bei katunia goldrichtig: "briefkasten zwei schlitze berlin" - klar doch: einen für den nabel der welt und einen für den rest... ;)
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hier ist mistwetter. ich habe fast alle meine flickrfotos gegeotagged - nach bestem wissen und gewissen, insofern das auf den flickrkarten möglich war. >>hier
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gestern standen zwei typen von einem telefonanbieter vor der tür. sie wären jetzt da, um irgendwas mit meiner telefondose... sie wären letzte woche schon einmal da gewesen. (händeschütteln - so aufdringlich, dass ich kaum meine hand für mich behalten konnte.) sie würden hier im ganzen haus... was denn bitte genau mit meiner telefondose?... sie kämen von *** und würden jetzt irgendwas ***mäßiges freischalten... ich bin aber gar nicht bei ***! bei wem sind sie denn dann? das geht sie überhaupt nichts an! (große augen, kurzes stutzen, hartes kontern...) dann viel glück in ihrem restlichen leben mit einem teuren telefonanschluss...
das ist nicht das erste mal in letzter zeit, dass ich an der tür derartig von irgendwelchen fuzzivertretern angepampt wurde - das ist so daneben! verkaufen die so sachen? also echt mal, haben die erfolg mit penetrantem ausfragen und aggressiv-rotzigen antworten? das ist schlimmer als früher in den ddr-kaufhallen/kaufhäusern/restaurants... da wurde eine auch immer angepampt und vollgeschnoddert - aber die hatten ja auch keine konkurrenz.
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Mittwoch, 8. November 2006
oaxaca
katunia, 00:01h
zur berichterstattung auf der deutschen welle:
ich verfolge seit monaten mit wachsendem entsetzen die ereignisse in oaxaca, mexiko. in den deutschen massenmedien gab es dazu bisher wenig zu lesen. den vogel hat dann leider die deutsche welle abgeschossen, deren haarstreubend schlechter und politisch reaktionärer artikel "Fox lässt Unruhen beenden - und kämpft um sein Ansehen" auch gleich auf der homepage der tagesschau gelinkt wurde.
eberhard raithelhuber hat sich (bereits letzte woche) die mühe gemacht einen ungemein gut recherchierten offenen brief zum thema zu schreiben.
Offener Brief: »Entgegnung zum Bericht über die Entwicklungen in Oaxaca/ Südmexiko vom 30.10.06
weitere aktuelle informationen gibt es auf chaipas98.de und auf chiapas.ch und natürlich im sala de prensa der homepage der APPO.
ich war auch mal in oaxaca - fast fünf jahre ist das her. nicht lange, nur drei tage oder vier... und die meiste zeit habe ich damit verbracht schokolade und mezcal zu mir zu nehmen...
aus meinen menschenrechtsbeobachterinnen-zeiten in chiapas weiß ich, wie brutal und gefährlich die mexikanische bundespolizei, das millitär und andere bewaffnete, oftmals paramilitärische, gruppen sind (nicht aus eigener erfahrung, zum glück). mit meinen gedanken bin ich manchmal dort, solidarisch.
FUERA PFP. FUERA URO.
ich verfolge seit monaten mit wachsendem entsetzen die ereignisse in oaxaca, mexiko. in den deutschen massenmedien gab es dazu bisher wenig zu lesen. den vogel hat dann leider die deutsche welle abgeschossen, deren haarstreubend schlechter und politisch reaktionärer artikel "Fox lässt Unruhen beenden - und kämpft um sein Ansehen" auch gleich auf der homepage der tagesschau gelinkt wurde.
eberhard raithelhuber hat sich (bereits letzte woche) die mühe gemacht einen ungemein gut recherchierten offenen brief zum thema zu schreiben.
Offener Brief: »Entgegnung zum Bericht über die Entwicklungen in Oaxaca/ Südmexiko vom 30.10.06
weitere aktuelle informationen gibt es auf chaipas98.de und auf chiapas.ch und natürlich im sala de prensa der homepage der APPO.
ich war auch mal in oaxaca - fast fünf jahre ist das her. nicht lange, nur drei tage oder vier... und die meiste zeit habe ich damit verbracht schokolade und mezcal zu mir zu nehmen...
aus meinen menschenrechtsbeobachterinnen-zeiten in chiapas weiß ich, wie brutal und gefährlich die mexikanische bundespolizei, das millitär und andere bewaffnete, oftmals paramilitärische, gruppen sind (nicht aus eigener erfahrung, zum glück). mit meinen gedanken bin ich manchmal dort, solidarisch.
FUERA PFP. FUERA URO.
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