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Montag, 21. Mai 2007
vom weißsein und den markencremes
katunia, 01:32h
tagesschau.de hat einen durch und durch weißen artikel zu whitening products gebracht: gefährlicher schönheitstrend in thailand
weiß sein um jeden preis.
nur zwei kleine kommentare:
im artikel ist sehr kryptisch von markenprodukten die rede. bei DEM MARKENPRODUKT in der sparte whitening schlechthin handelt es sich übrigens um die "fair range" von NIVEA. also NIVEA -- die kennen wir doch -- es scheint fast, als sollten wir nicht wissen, dass der konzern, der unsere feine nivea-creme herstellt, fetten umsatz mit whitening products macht [NIVEA fair]
hinzu kommt, dass der artikel den eindruck vermittelt, dass ein haufen, irgendwie dämlicher, thailänderinnen irrigerweise der meinung wäre, dass es weiße menschen in rassistischen gesellschaften leichter hätten. sie scheinen einem dreisten werbeversprechen aufgesessen zu sein...
das verkennt die tatsache, dass es weiße menschen in der regel, d.h. in rassistischen gesellschaften, tatsächlich leichter haben [punkt]
...
und ja, es ist gefährlich. und es hat mit uns/den weißen zu tun. wir/die weißen sind verstrickt und der privilegierte teil vom system. und unsere gesellschaft macht kohle damit. ach, und das zeug gibts auch in deutschland... nur zur info. ich habe sowas schon für eine frau in abschiebehaft gekauft.
ein guter artikel zum thema: do mar castro varela/dhawan: of mimicry and (wo)man: desiring whiteness in postcolonialism in: eggers et al. (2005): mythen, masken und subjekte: kritische weißseinsforschung in deutschland. unrast.
[essentialismus-disclaimer]
gute nacht!
weiß sein um jeden preis.
nur zwei kleine kommentare:
im artikel ist sehr kryptisch von markenprodukten die rede. bei DEM MARKENPRODUKT in der sparte whitening schlechthin handelt es sich übrigens um die "fair range" von NIVEA. also NIVEA -- die kennen wir doch -- es scheint fast, als sollten wir nicht wissen, dass der konzern, der unsere feine nivea-creme herstellt, fetten umsatz mit whitening products macht [NIVEA fair]
hinzu kommt, dass der artikel den eindruck vermittelt, dass ein haufen, irgendwie dämlicher, thailänderinnen irrigerweise der meinung wäre, dass es weiße menschen in rassistischen gesellschaften leichter hätten. sie scheinen einem dreisten werbeversprechen aufgesessen zu sein...
das verkennt die tatsache, dass es weiße menschen in der regel, d.h. in rassistischen gesellschaften, tatsächlich leichter haben [punkt]
...
und ja, es ist gefährlich. und es hat mit uns/den weißen zu tun. wir/die weißen sind verstrickt und der privilegierte teil vom system. und unsere gesellschaft macht kohle damit. ach, und das zeug gibts auch in deutschland... nur zur info. ich habe sowas schon für eine frau in abschiebehaft gekauft.
ein guter artikel zum thema: do mar castro varela/dhawan: of mimicry and (wo)man: desiring whiteness in postcolonialism in: eggers et al. (2005): mythen, masken und subjekte: kritische weißseinsforschung in deutschland. unrast.
[essentialismus-disclaimer]
gute nacht!
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Donnerstag, 17. Mai 2007
geburtstag
katunia, 19:59h
das katuniablog wird heute drei. :)


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Sonntag, 6. Mai 2007
die geschichte vom dokumentarfilm reloaded
katunia, 23:42h
zum dokumentarfilmfestival in münchen gab es auf dem dlf einen beitrag zum film: "manufacturing dissent" -- einer kritik an den methoden von michael moore --, da ist mir schon wieder ganz anders geworden. zum kotzen nämlich.
moore hin und her, mir ist der eher egal und ich habe keine besonders ausgeprägte meinung über ihn und seine filme. zum genre dokumentarfilm aber schon.
die beiden macher_innen von diesem "wir zeigen euch mal, wie der moore wirklich ist" -film, die fand ich richtig ätzend. im interview haben die sinngemäß sachen abgelassen wie: "richtige dokumentarfilme wollen die wahrheit zeigen" oder "moore bringt das genre in misskredit" oder "der arbeitet ja mit methode xy", "der zeigt ja gar nicht alles!", "der schneidet ja weg" der macht ja dies und macht ja jenes... und immer wieder die wahrheit, die wahrheit, das genre das genre...
ich habe mich gefragt, ob es tatsächlich (professionelle) dokumentarfilmer_innen gibt, die glauben, dass ihre filme eine abbildung -- eine dokumentation -- der realität sind. (mit realität fängt's ja schon an!) meinen die, dass sie in ihnen wahrheit abbilden? dass sie so filmen, ausleuchten und schneiden und dass sie das so zusammengetragene material so auswählen, dass es alles ganz wahr und wirklich, ganz unhinterfragbar und objektiv und gut ist... ???!!!
mensch klasse: wie im märchen. der dokumentarfilm -- mit eigenen augen auf den grund der tatsachen geschaut... alles nur wahrheit und wahrhaftige methoden... pppfffttttt.
dagegen ist ja moore fast harmlos, vermutlich meint der nicht, dass er eine blaupause der wirklichkeit erschaffen kann/soll/will.
(ich habe den film selbst übrigens nicht gesehen, vielleicht sind sie ja an der stelle nicht ganz so heilig...?)
da habe ich auch schon mal zu diesem thema geschrieben.
zur diskussion in der zeit: deconstructing michael
und zum film auf der wikipedia manufacturing dissent.
/ jetzt zurück zum wirkungszusammenhang bei dilthey ;)
moore hin und her, mir ist der eher egal und ich habe keine besonders ausgeprägte meinung über ihn und seine filme. zum genre dokumentarfilm aber schon.
die beiden macher_innen von diesem "wir zeigen euch mal, wie der moore wirklich ist" -film, die fand ich richtig ätzend. im interview haben die sinngemäß sachen abgelassen wie: "richtige dokumentarfilme wollen die wahrheit zeigen" oder "moore bringt das genre in misskredit" oder "der arbeitet ja mit methode xy", "der zeigt ja gar nicht alles!", "der schneidet ja weg" der macht ja dies und macht ja jenes... und immer wieder die wahrheit, die wahrheit, das genre das genre...
ich habe mich gefragt, ob es tatsächlich (professionelle) dokumentarfilmer_innen gibt, die glauben, dass ihre filme eine abbildung -- eine dokumentation -- der realität sind. (mit realität fängt's ja schon an!) meinen die, dass sie in ihnen wahrheit abbilden? dass sie so filmen, ausleuchten und schneiden und dass sie das so zusammengetragene material so auswählen, dass es alles ganz wahr und wirklich, ganz unhinterfragbar und objektiv und gut ist... ???!!!
mensch klasse: wie im märchen. der dokumentarfilm -- mit eigenen augen auf den grund der tatsachen geschaut... alles nur wahrheit und wahrhaftige methoden... pppfffttttt.
dagegen ist ja moore fast harmlos, vermutlich meint der nicht, dass er eine blaupause der wirklichkeit erschaffen kann/soll/will.
(ich habe den film selbst übrigens nicht gesehen, vielleicht sind sie ja an der stelle nicht ganz so heilig...?)
da habe ich auch schon mal zu diesem thema geschrieben.
zur diskussion in der zeit: deconstructing michael
und zum film auf der wikipedia manufacturing dissent.
/ jetzt zurück zum wirkungszusammenhang bei dilthey ;)
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Donnerstag, 3. Mai 2007
der lenz ist da
katunia, 23:18h
zum ersten mai in kreuzberg jedes jahr der gleiche brei: die mayday-demo nett und sonnig und (ja, auch) politisch. und das hochgejubelte fest mit fortschreitender stunde ein stinkender haufen stocksteif besoffener aggroschubser_innen, die sich in verräucherten straßenschluchten lärmend über immense glasscherben- und müllhaufen schieben. bratwurst und bier. (nix gegen bratwurst und bier ;) -- auch so ein erfolgskonzept des alltags. bäh...
da ist's auch schön.
edit/ das erste pfund spargel der saison ist mittlerweile auch in mein bäuchlein gewandert.
da ist's auch schön.
edit/ das erste pfund spargel der saison ist mittlerweile auch in mein bäuchlein gewandert.
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Donnerstag, 26. April 2007
ab morgen kurzurlaub
katunia, 01:24h
aber länger als mit mangoeis durch den görli schlendern.
:)
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